Das lass ich mir von den Grünen nicht nehmen!

Sorgenlos den Strand entlanglaufen, den warmen Sand zwischen den Zehen spüren, das Rauschen der Wellen in den Ohren und schon am morgen früh die Sonnenstrahlen auf der Haut geniessen. Einfach mal mit Familie oder Freunden losfahren und den ganzen Alltagsstress hinter einem lassen um danach mit neu getankter Energie ins Arbeitsleben zurückzukehren. Sommerzeit ist Ferienzeit.

Das soll schon bald vorbei sein? Ohne mich, wird sich die eine oder der andere jetzt denken. Doch wir laufen Gefahr, in absehbarer Zeit auf unsere heiss geliebten Ferien verzichten oder massiv mehr dafür hinblättern zu müssen. Denn am 25. September stimmen wir über die Initiative „Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)“ ab. Es handelt sich dabei um eine Initiative, die von der Grünen Partei eingereicht wurde. Darin wird gefordert, dass Unternehmen sowie Konsumentinnen und Konsumenten bis ins Jahr 2050 ihren aktuellen Verbrauch an Energie und Rohstoffen senken – und zwar insgesamt mehr als zwei Drittel.

Man muss kein Experte sein um zu sehen, dass diese Forderung äusserst radikal und nur durch sehr strenge Massnahmen realisierbar ist. Sagen wir im September Ja zu dieser Initiative, kommt es daher unausweichlich zu Konsumbeschränkungen, Zwangsmassnahmen und neuen Steuern. Da mit dem Fliegen sehr viel CO2 ausgestossen wird, ist es eine logische Schlussfolgerung, dass Massnahmen zur Reduktion des Ausstosses von Kerosin auch hier ansetzen müssen. Aber selbst die Benzinpreise werden in die Höhe schnellen, sodass auch die Ausweichmöglichkeit, mit dem Auto oder dem Bus in die Ferien zu verreisen, ins Wasser fällt. Das ist keine aus der Luft gegriffene Angst-Macherei, wie gern behauptet wird, sondern ist in einem Studienbericht des Bundesamtes für Umwelt konkret belegt (vgl. Studie „RessourcenEFFizienz Schweiz REFF“, S. 48).

Wir sind überzeugt, dass die Vernunft der mündigen Konsumentinnen und Konsumenten noch immer das beste Mittel ist, um unserer Natur etwas zuliebe zu tun. Bevormundung und Zwang sind kontraproduktiv und bedeuten einen deutlich spürbaren Verlust unserer gewohnten Lebensqualität.

Wir empfehlen darum die Initiative abzulehnen und ein NEIN in die Urne zu werfen.

Nähere Informationen unter www.gruener-zwang.ch.

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