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Online-Betrügereien nehmen kein Ende…Jahresrückblick 2017

Im letzten Jahr hatte die Rechtsberatung des Schweizerischen Konsumentenforums alle Hände voll zu tun: Gegenüber 2016 verzeichnete man eine Zunahme von 23% im Bereich der Online-Betrügereien, dies vor allem wegen eines Genfer Ticketverkäufers…
Insgesamt 474 Fälle haben die Rechtsberaterinnen des Konsumentenforums 2017 bearbeitet, davon 301 aufgrund betrügerischen Online-Handels und 173 „nicht-digitale“ Fälle wie Vertragsbrüche oder Raubkopien. Was besonders ins Auge fällt bei den Online-Betrügereien: Von den 301 Online-Fällen entfallen 140 Fälle auf den Genfer Tickethändler viagogo. Die Seite verkauft Tickets aus zweiter Hand weiter, was oft zu Komplikationen für die Käufer führt, weil hohe Zusatzgebühren hinzukommen, die Tickets nicht geliefert werden oder sie auf den falschen Namen ausgestellt sind.
Da das Gesetz den Verkauf von Tickets aus Zweiter Hand nicht verbietet, ist dem Genfer Tickethändler nicht so einfach beizukommen und man muss davon ausgehen, dass viagogo auch 2018 noch ein Thema sein wird.
 ÜBERSICHT 2017

Anzahl Fälle total: 474

– davon Online-Fälle: 301 (davon 140 von viagogo)

  • Art der Beschwerden bei Online-Fällen:
    – Raubkopien erhalten
    – Produkte nie geliefert
    – zu hohe Preise bezahlt (z.B. nicht angegebene Gebühren verrechnet)
    – Produkte unbrauchbar (z.B. ungültige Tickets oder defekte Ware)
    – Nichtbestellte Produkte mitsamt Rechnung erhalten

davon „nicht-digitale“Fälle: 173

  • Art der Beschwerden bei „nicht-digitalen“Fällen:
    – Vertragsbrüche und -unklarheiten (z.B. falsche Klauseln, ungefragte Vertragsverlängerungen)
    – falsche Rechnungsbeträge
    – Defekte Waren nicht zurückgenommen
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