| 60er Jahre |
Mit der Forderung nach dem Frauenstimmrecht steigt das Bedürfnis der Schweizerinnen nach wirtschaftspolitischen Informationen. Insbesondere die Vielzahl der Hausfrauen sind in verstärktem Masse mit den aufkommenden Massengütern konfrontiert. |
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1961
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13 Frauenzentralen und 11 gesamtschweizerische Frauenverbände gründen das Konsumentinnenforum Schweiz. Ziel: Informationen für kritische Konsumentinnen. Erste Präsidentin wird Yvonne Rudolf-Benoit. |
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Wichtige Anliegen:
- Test: Öl, Fett, Margarine
- Phosphate in Waschmitteln, Gewässerschutz
- Spritzen und Düngen bei Obst sowie Qualitätsbezeichnung
Erfolge:
Im Jahr 1969 wird die Zeitschrift "prüf mit" lanciert, die 6x jährlich mit einer Auflage von 10'000 Ex. erscheint. |
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| 70er Jahre |
Der Zuwachs an Lebensmitteln aus industrieller Produktion ist ungebrochen. Neben der Problematik von Zusatzstoffen in Lebensmitteln und der Rolle von Fertigprodukten wird insbesondere die Abfallthematik ein grosses Thema. |
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| 1970 - 1975 |
Das Konsumentinnenforum Schweiz verfügt bereits über 8 Sektionen. Die Beratungsstelle bearbeitet 5'000 Fälle pro Jahr. |
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Wichtige Anliegen:
- Forderung nach Vorbot von Phosphaten in Waschmitteln
- Kampf gegen Wegwerfflaschen
- Abfallthematik
- Zusatzstoffe in Lebensmitteln
- Antibiotika im Fleisch
Erfolge:
- Grosse Nachfrage nach den Dienstleistungen des Konsumentinnenforums Schweiz
- Start der Preisüberwacher-Initiative
- Hormonhaltiges Kalbfleisch wird zum öffentlich diskutierten Thema
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80er Jahre
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Die in den 70er Jahren andiskuterte Umweltschutzthematik wird zum grossen Thema der 80er Jahre, vor allem Luftverschmutzung und Waldsterben wurden als grosses Problem wahrgenommen. |
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| 1989 |
Das Konsumentinnenforum Schweiz hat 18 Sektionen. |
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Wichtige Anliegen:
- Rolle der Konsumentinnen und Konsumenten, Stichwort Konsumgeneration
- Luftverschmutzung
- Bedrohte Lebensgrundlage Boden
- Lebensmittelzusatzstoffe (z.B. Verbot von Somatotropin bei Milch- und Fleischproduktion)
- Verseuchung von Lebensmitteln (Salmonellen, Listerien, BSE etc.)
Erfolge:
- Annahme der ersten Preisüberwacher-Initiative
- Verbot der Phosphate in Waschmitteln wird durchgesetzt
- Zweite Preisüberwacher-Initiative bringt über 100'000 Unterschriften
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| 90er Jahre |
Die 90er Jahre sind geprägt von der europäischen Wirtschaftskrise, der Wirtschaftsglobalisierung und dem Eintritt ins Gentech-Zeitalter. Das Konsumentinnenforum Schweiz wird politisch noch aktiver. Es beteiligt sich an Abstimmungskämpfen und nimmt wiederholt zu verschiedensten Vorlagen öffentlich Stellung. |
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| 1991 |
"prüf mit" erreicht mit 38'000 Abonnenten den Höhepunkt |
| 1998 |
Die Mitglieder stimmen an der Generalversammlung der Namensänderung in Konsumentenforum zu. |
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Wichtige Anliegen:
- Konsumenteninformationsgesetz KIG
- Diskussion um die Beteiligung am EWR im Vorfeld der Abstimmung
- Abfallthematik
- Lebensmittel und Gentechnologie: Pro/Contra
- Neues Krankenversicherungsgesetz KVG
- Eurolex (Konsumkreditgesetz, Produktehaftung)
- GATT
- Landwirtschaftsvorlagen
- Energiefragen
Erfolge:
- Liberalisierung PTT
- Nachtfahrverbot
- Teilerfolg beim Kampf gegen höhere Franchisen bein Krankenversicherungsgesetz KVG
- Privatwirtschaftliche Vereinbarung betreffend "hors-sol" und Gewächshaus-Gemüse und Obst zwischen den Branchenverbänden und dem Konsumentenforum Schweiz
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| seit 2000 |
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Wichtige Anliegen:
- Konsumenteninformationsgesetz KIG
- Gentechnik
- Postinitiative
- Time-Sharing
- Elektronischer Geschäftsverkehr
- Agrarpolitik
- Versicherungsvertragsgesetz
- CO2-Gesetz
- Mehrwertdienstnummern - Preisbekanntgabe
- Cassis de Dijon-Prinzip
- Umstrukturierung des Lebensmittelrechts
Erfolge:
- Postinitiative
- Versicherungsvertrag
- Preisbekanntgabepflicht für Mehrwertdienstnummern
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Präsidentinnen des kf: |
| 1961 - 1963 |
Yvonne Rudolf-Benoit |
| 1963 - 1965 |
Claire Schibler-Kägi |
| 1965 - 1978 |
Dr. Emilie Lieberherr |
| 1978 - 1986 |
Monika Weber |
| 1986 - 1998 |
Margrit Krüger |
| 1998 - 2002 |
Katharina Hasler |
| 2002 - 2004 |
Liselotte Steffen Präsidentin ad interim |
| seit 2004 |
Franziska Troesch-Schnyder |
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