e-dampfen

E-Dampfen kann Leben retten!

Raucher altern schneller und haben eine kürzere Lebenserwartung – allein in der Schweiz sterben jährlich 9’500 Menschen an den Folgen dieser Sucht. Eine Sucht, die bei vielen so stark ist, dass auch die besten Kampagnen der Tabakprävention nichts nützen. Dabei gäbe es längst etwas, dass vielen Tabak-Abhängigen das Leben retten könnte: E-Zigaretten. Doch ausgerechnet die inländische Tabakprävention steht E-Dampfen unnötig kritisch gegenüber und verspielt damit die Chance, Leben zu retten.

„E-Zigaretten sind 95% weniger gesundheitsschädigend als gewöhnliche Zigaretten.“ Diesen Sommer veröffentlichte die britische Gesundheitsagentur Public Health England einen unabhängigen Expertenbericht und kam zum Schluss, dass E-Zigaretten mit begleitender Unterstützung von Nichtraucher-Diensten den meisten Rauchern helfen, den Tabakkonsum vollständig einzustellen. Mit dieser Einschätzung steht die Gesundheitsagentur nicht alleine da, renommierte Universitäten in England und den USA (der Hochburg der „Anti-Tabakler“) bestätigten bereits 2014, dass E-Zigaretten viel weniger, wenn überhaupt, schädlich für Konsumenten oder Dritte sind.

Anders sieht die Lage in der Schweiz aus, wo man sich eher kritisch und zurückhaltend dazu äussert. Das BAG argumentiert, die Datenlage sei noch zu schwach um ein definitives Urteil über E-Zigaretten zu sprechen. Ausserdem sei E-Dampfen nicht geeignet, um von der Zigarette loszukommen. Nun, die Datenlage dürfte bei über 300 wissenschaftlichen Arbeiten und zahlreichen Übersichtsartikeln mehr als ausreichend sein und die Aussage, dass E-Dampfen nicht helfe, sich von der Zigarette zu befreien, dürfte tausende dampfende Ex-Raucher persönlich beleidigen…

Da dieses Thema in der Schweiz zu wenig seriös und unabhängig behandelt wird, liefert Ihnen das Schweizerische Konsumentenforum in den nächsten Tagen die nötigen Informationen, um objektiv über E-Dampfen urteilen zu können. Wir starten unsere Reihe „E-Dampfen rettet Leben“ mit einem interessanten Gastkommentar des bekannten Immunologen Beda Stadler.

Hier gehts zu Beda Stadlers Gastkommentar:
Dampfen statt Rauchen: die Verhinderung einer Revolution