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Keine Entwarnung vor EHEC-Bakterium

04.07.2011

Gemäss Mitteilungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) sind in Frankreich 8 Krankheitsfälle aufgetreten, die durch das EHEC-Bakterium O 104:H4 verursacht wurden. Gemäss ersten Erkenntnissen sollen diese Infektionen ebenfalls durch den Konsum von Sprossen verursacht worden sein. Offenbar handelt es sich um Sprossen einer Firma, die auch im Export angeboten werden. Das BAG schliesst deshalb nicht aus, dass solche Sprossen möglicherweise auch auf dem Schweizer Markt angeboten werden. Das BAG empfiehlt den Inverkehrbringen von importierten Sprossen ihre Massnahmen zur Selbstkontrolle (z.B. Laboranalysen) entsprechend anzupassen bzw. zu verstärken. Der Einhaltung der Hygiene-Massnahmen und der Einhaltung der Kühlkette muss eine hohe Beachtung geschenkt werden. Das BAG geht davon aus, dass für Schweizer Konsumenten im Moment keine Gesundheitsgefährdung besteht, weist aber auch darauf hin, dass in etliche EU-Ländern die Behörden davon abraten, Sprossen roh zu konsumieren.