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Das Gurtenfestival-Rezept gegen Foodwaste

Grossanlässe wie das Gurtenfestival bedürfen einer Top-Organisation. Erst recht, wenn alles auf einen (kleinen, aber feinen) Berg transportiert werden muss. Eine besondere Herausforderung ist die Verpflegung, die vom ersten Tag des Aufbaus bis zuletzt sicher gestellt werden sollte. Wie diese Aufgabe gemeistert wird und was gegen Foodwaste getan wird, verrät den Konsumhelden Simon Haldemann, der Chef Food and Beverage am Gurtenfestival.

Die Logistik-Planung eines Musikfestivals dürfte nicht weniger kompliziert sein als das Buchen der angesagtesten Musik-Acts. Grossanlässe wie das Gurtenfestival mit mehreren zehntausend Eintritten (78’000 waren es in diesem Jahr) erfordern eine minutiöse Planung und eine effiziente Infrastruktur. Als Festival-Besucher auf dem „Güsche“ plötzlich kein Essen oder – noch schlimmer – keine Getränke mehr erhalten zu können? – Unvorstellbar! Nur, welche Mengen bestellt man für wovon, wenn zig tausend Besucher erwartet werden und das Wetter erst kurzfristig zuverlässige Prognosen zulässt?

Solche und ähnliche Fragen muss sich am Gurtenfestival Simon Haldemann stellen. Haldemann ist Mediensprecher des Festivals – aber nicht nur. Als Verantwortlicher für „Food & Beverage“ macht er auch die Bestellungen für Speis und Trank – und erlebt dabei jeden Tag neue Überraschungen. Vieles lässt sich planen, aber letztendlich bleiben immer Unwägbarkeiten. Da der Hunger der Menschen schon gar nicht vorhergesagt werden kann, scheint Foodwaste (also Essensverschwendung) eigentlich unausweichlich.

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