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Out now: das Magazin des Konsumentenforums

„Digitalisierung“ ist momentan in aller Munde und hängt vielen bereits zum Hals heraus. Obwohl wir uns erst an der Schwelle zum digitalen Zeitalter befinden, wird der Begriff so inflationär verwendet, dass er seinen Wert schon verloren hat – ähnlich der „Nachhaltigkeit“, die von der Marketingwelt dermassen penetriert worden ist, dass sie von Konsumenten nur noch als leere Worthülse wahrgenommen wird. Doch wir sollten die Augen nicht vor der digitalen Revolution verschliessen, sie lässt sich nämlich nicht ignorieren und wird unser Leben in den nächsten Jahrzehnten mindestens so sehr auf den Kopf stellen, wie es dies die zweite industrielle Revolution ab den 1870er Jahren getan hat.

Denn Digitalisierung wird vieles sein: Selbstfahrende Autos, paketliefernde Post-Drohnen, beratende Juristen-Bots (= Computerprogramme) oder blutdruckmessende Badezimmer, die unser Leben sicherer und effizienter machen sollen. Die Entwicklung wird uns aber nicht nur nützen, sie wird unser gesellschaftliches Leben vor enorme Herausforderungen stellen. Im Finanz- und Versicherungssektor bspw. ist wegen der Automatisation von Dienstleistungen mit einem massiven Stellenabbau im zweistelligen Prozentbereich zu rechnen. Wie werden diese Leute beschäftigt? Gibt es überhaupt noch Arbeit für Sie? Werden wir uns erneut die Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen stellen müssen? Fragen über Fragen, die sich jetzt noch nicht endgültig beantworten lassen.

Wir wollen aber nicht nur Fragen stellen, sondern auch Antworten liefern. In unserem Magazin beleuchten wir einen Teilbereich der Digitalisierung: Das elektronische Patientendossier, welches – in einem ersten Schritt – die Behandlungen in den Spitälern kostengünstiger und effizienter machen soll. Auch hier gibt es noch viel zu tun.

Weitere Themen in diesem Heft: Aroma-Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Fälscher & Piraten (Interview mit der Geschäftsleiterin von STOP PIRACY) u.v.m.

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Dominique Roten, Kommunikationsleiter