Preisindex: Weiterhin sinkende Preise

Der monatlich erhobene Produzenten- und Importpreisindex war auch für den August 2015 weiterhin sinkend. Die Jahresteuerung ist auf -6,8 Prozent gefallen. Günstiger wurden zuletzt vor allem chemische und pharmazeutische Produkte sowie für Erdöl und Erdölprodukte.

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im August 2015 um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 90,7 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Verantwortlich dafür waren vor allem die tieferen Preise für chemische und pharmazeutische Produkte sowie für Erdöl und Erdölprodukte. Innert Jahresfrist verzeichnete das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) einen Rückgang um 6,8 Prozent.

Der Produzentenpreisindex, welcher die Preisentwicklung der im Inland hergestellten Produkte zeigt, ging im August 2015 gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent zurück. Sein Stand liegt bei 93,4 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich ein Preisrückgang von 4,8 Prozent. Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat verzeichneten vor allem chemische und pharmazeutische Produkte (anorganische und organische Produkte der chemischen Industrie, Kunststoffe in Primärformen, Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegemittel, Duftstoffe, sonstige chemische Produkte, pharmazeutische Grundstoffe und Spezialitäten) sowie Mineralölprodukte. Billiger wurden auch Schlachtschweine und Schrott. Höhere Preise registrierte man dagegen für Rohmilch, Papierprodukte und Kunststoffprodukte.

Auch der Importpreisindex ging im August 2015 gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent zurück und erreichte den Stand von 84,9 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 11,2 Prozent tiefer.

Quelle: Medienmitteilung Bundesamt für Statistik BFS