SBB Minibar Catering

SBB passen Bahncatering an: Ende für die Minibar

Die Minibar der SBB wird per Ende 2017 verschwinden. Dafür werden durch die Einführung der neuen „Giruno“-Züge bis 2021 ein Drittel mehr Speisewagen verkehren. Zudem gibt es auch Änderungen bei den Take-Aways in Bahnhöfen.

Deutlich sinkende Einnahmen mit dem Minibar-Service führen dazu, dass die SBB ihr Verpflegungskonzept komplett überarbeiten. In einer Mitteilung schreiben die Bundesbahnen, dass die Minibar ab Ende 2017 schrittweise ersetzt werden würde. Die Änderung wird mit der Einführung der „Giruno“-Züge vollzogen. Von heute rund 90 Speisewagen soll die Zahl dann auf mehr als 120 gehoben werden.

Konkret heisst das: Fahrgäste werden sich im Speisewagen von InterCity- und EuroCity-Zügen immer noch verpflegen können, aber die Minibar wird nicht mehr auf und ab rollen während der Fahrt. Fahrgäste der 1. Klasse sollen von einer „vollwertigen Bedienung am Sitzplatz“ profitieren können. in den Interregios werde wegen der geringen Nachfrage kein Gastronomie-Angebot mehr zur Verfügung stehen, hiess es weiter. Das neue Konzept soll ab Mitte 2016 getestet werden.

Ebenfalls zurückziehen wollen sich die SBB aus dem Geschäftsfeld der Unterwegs-Verpflegung an den Bahnhöfen. Dort spüren die SBB die harte Konkurrenz des wachsenden Take-Away-Angebots. Die Flächen der Segafredo-Stände, welche die SBB-Tochtergesellschaft Elvetino als Franchising-Partner betreibt, werden per Mitte 2016 neu vermietet. Damit ist klar, dass sich die SBB künftig auf die Gastronomie in den Zügen konzentriert.

Beim Konsumentenforum kf werden die Nachrichten positiv gedeutet: „Die vorgeschlagenen Neuerungen machen Sinn und tragen den Bedürfnissen von Reisenden Rechnung“, stellt Mediensprecher Patrick Hischier fest. Die Minibar sei sowieso für die meisten Passagiere obsolet, da diese ihre Verpflegung selbst mitnähmen. Gespannt sei man darauf, wie das Konzept für REisende der 1. Klasse umgesetzt werde.

Quelle: Medienmitteilung SBB

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