Pulsmesser 2014

08.09.2014

Eine Umfrage des Konsumentenforums kf über Wissenstand und Meinungen zum Urheberrecht zeigte, dass Konsumentinnen und Konsumenten ein gewisses Gespür für Recht und Unrecht haben – aber immer noch nicht genug wissen.

Mit dem Wunsch des EJPD, das Urheberrecht zu modernisieren, als Hintergrund liess das Konsumentenforum kf mehr als 1000 Schweizerinnen und Schweizer zum Thema befragen. Grossmehrheitlich wird das kulturelle Angebot im Internet geschätzt und die Beschaffung von Produkten und Inhalten stellt für die meisten Befragten keine Probleme dar.

Was legal ist und was nicht, meinen die meisten laut eigener Einschätzung einstufen zu können. Unsicherheiten bestehen aber und werden etwa darin manifest, dass 60% der Befragten die Leerträgervergütung auf Speichermedien nicht kannten. Für das Konsumentenforum kf um Geschäftsführer Michel Rudin steht damit fest: „Es fehlt nicht das Unrechtsbewusstsein, aber die Nutzer sind noch zu wenig sozialisiert mit den rechtlichen Grundlagen im Internet.“ Eine Informationskampagne machte in den Augen des Konsumentenforums kf Sinn und wurde deshalb bereits in der Arbeitsgruppe „Augur 12“ vorgeschlagen.

12.08.2014

In einer ersten repräsentativen, schweizweiten Umfrage zeigt sich, dass Konsumentinnen und Konsumenten ganz klar für die Wahlfreiheit im Gesundheitswesen votierten.

Im Hinblick auf die Abstimmung über die Initiative „Für eine Einheitskrankenkasse“ liess das Konsumentenforum kf einen Pulsmesser zum Thema Wahlfreiheit im Gesundheitswesen erstellen. Wie wird die Möglichkeit zum Krankenkassenwechsel gewichtet? Welcher Wert messen Schweizer der freien Arztwahl bei? Wie kommen regionale Prämienvergünstigungen an?

Die Ergebnisse der Umfrage zeigten nun, dass die 1100 befragten Schweizer Stimmberechtigten die aktuelle Möglichkeit der freien Versicherungs-, Arzt- oder Franchisenwahl als äusserst wichtig empfinden. Mit teils erdrückenden Mehrheiten sprachen sich die Konsumentinnen und Konsumenten unabhängig von Alter, Kaufkraftklasse oder Landesteil fast immer für die Wahloption aus. Selbst die weniger geschätzten regionalen Prämienunterschiede fanden mit einer relativen Mehrheit noch Zuspruch.