Treibstoffverbrauch 2014 bei Neuwagen tiefer

Der durchschnittliche Treibstoffverbrauch der 2014 in der Schweiz neu in Verkehr gesetzten Personenwagen lag bei 6,11 Liter Benzinäquivalent pro 100 Kilometer. Das ist leicht weniger als im Vorjahr (2013: 6,24 l/100 km). Auch die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen sind um 2.1% gesunken und lagen 2014 bei 142 Gramm CO2 pro Kilometer (2013: 145 g/km). Da die CO2-Emissionsvorschriften nicht vollumfänglich erfüllt wurden, erhob das BFE insgesamt Sanktionen im Umfang von 1,7 Mio. Franken.

Für das Jahr 2014 konnten rund 303’000 Datensätze von neu zugelassenen Personenwagen ausgewertet werden. Die neuen Personenwagen umfassen je länger je mehr nicht nur Benzin- und Dieselfahrzeuge, sondern verschiedene neue Antriebskonzepte. So machten gänzlich oder teilweise elektrisch betriebene Personenwagen im 2014 rund 0.9% aller Neuzulassungen aus (2013: 0.6%). Der Anteil der Diesel-Fahrzeuge nahm 2014 geringfügig ab und liegt nun bei 37,2% (2013: 37,4%).

Alternative Antriebe führten zu Effizienzsteigerung
Um die verschiedenen Treibstoffe vergleichbar zu machen, wird der Verbrauch seit dem Jahr 2013 wie auf der Energieetikette in Benzineinheiten (sog. Liter Benzinäquivalente, LBÄ) ausgedrückt. Die technische Effizienz der Neuwagen hat sich weiter verbessert: Der Verbrauch pro 1’000 kg Fahrzeuggewicht ist um 3.1% gesunken und betrug 2014 noch 4,05 LBÄ/100 km. Das Leergewicht der Neuwagen liegt mit 1’507 kg im Bereich der vergangenen Jahre (2012: 1’510 kg, 2013: 1’492 kg). Der durchschnittliche Hubraum der Neuwagen hat geringfügig zugenommen und liegt neu bei 1’810 ccm (+7 ccm gegenüber Vorjahr). Der starke Rückgang 2007-2011 setzt sich zurzeit nicht fort.

Durchschnittliche CO2-Emissionen sinken auf 142 g/km
Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der 305‘000 Neuwagen lagen bei rund 142 g CO2/km (2013: 145 g/km), die der effizientesten und damit sanktionsrelevanten 80% bei 128 g CO2/km. Das Zwischenziel für das Jahr 2014 von 130 g CO2/km wurde damit im Schnitt erreicht. Einzelne Importeure überschritten jedoch die individuelle Zielvorgabe und mussten eine Sanktion entrichten. 2014 beliefen sich diese Sanktionen auf insgesamt 1.7 Millionen Franken.

Quelle: Medienmitteilung Bundesamt für Energie BFE