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Überwiegend korrekte Preisanschrift in Schaufenstern

Produkte, welche in Schweizer Schaufenstern stehen, sind meistens gut lesbar und vollständig angeschrieben. Eine Untersuchung an knapp 5000 Schaufenstern zeigt, dass 71% den Vorgaben entsprechen. Am meisten Beanstandungen gab es bei Büchern und Schreibwaren.

Unter der Koordination des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO haben die zuständigen kantonalen Stellen von Mai bis Mitte Oktober 2015 in insgesamt 4991 Fällen über die Preisbekanntgabe von Waren in Schaufenstern kontrolliert. Die Preisanschrift der folgenden neun Branchen wurde überprüft: Lebensmitteln, Mode, Schuhen/Lederwaren, elektronischen Geräten/Haushaltgeräten, Uhren/Schmuck, Brillen/Hörgeräten/medizinischen Geräten, Büchern/Schreibwaren, Möbel/Teppichen/Innendekoration sowie Sportartikeln. Untersucht wurde in allen Schweizer Kantonen ausser den beiden Appenzell und im Thurgau.

Schuhe am besten angeschrieben
Erfreulich ist, dass über alle fokussierten Branchen gesehen die kontrollierten Schaufenster-Warenangebote überwiegend korrekt waren. Gesamtschweizerisch war die Preisanschrift der angebotenen Waren bei 71% der kontrollierten Schaufenster korrekt (d.h. alle Waren waren mit einem von aussen gut lesbaren Preis angeschrieben). Bei 19% der kontrollierten Schaufenster war die Preisanschrift unvollständig (d.h. nicht alle Waren waren mit einem Preis versehen) und bei 10% der kontrollierten Schaufenster war die Preisanschrift nicht vorhanden und damit nicht korrekt (d.h. die Waren waren ohne Preis versehen).

Am besten waren die Ergebnisse bei den Schuhen/Lederwaren (87% korrekt; 7% unvollständig und 6% nicht vorhanden) sowie bei der Mode (76% korrekt, 14% unvollständig und 10% nicht vorhanden). Am meisten Beanstandungen gab es bei den Büchern/Schreibwaren (57% korrekt, 26% unvollständig und 17% nicht vorhanden).

11 Strafanzeigen
Im Rahmen der insgesamt 4991 kontrollierten Schaufenster wurden durch die Kantone zur Information und Sensibilisierung total 1702 Informationsbroschüren ausgehändigt. Die durchgeführten Nachkontrollen haben aufgezeigt, dass die Anbieter die bei Ihnen beanstandete Preisanschrift grossmehrheitlich korrigiert haben. Nur in 11 Fällen war eine Strafanzeige an die zuständige kantonale Strafverfolgungsbehörde erforderlich.

Quelle: Medienmitteilung SECO