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Switzerland gefälligst first, Ihr Jungpolitiker!

Wir finden es unmoralisch und unpatriotisch, wenn man sich als Schweizer Politiker von Ausländern kaufen lässt! Seit zwei Jahren wird das Schweizerische Konsumentenforum in unregelmässigen Abständen von deutschen Glückspiel-Anbietern kontaktiert, mit der Bitte einen positiven Bericht über diese Szene zu schreiben bzw. schreiben zu lassen. Dafür bot man uns sogar Geld an. Wir haben nie auf diese Angebote reagiert – jetzt wird klar, was dass zu bedeuten hatte… 
Auszug aus dem Artikel „Wie Ausländer sich eine Schweizer Abstimmung kaufen“ des Tagesanzeigers, 23.03.2018

…Am Dienstag hatte die «Basler Zeitung» berichtet, dass die Initiative, die im Juni zur Abstimmung kommt und die Geldschöpfung durch private Banken unterbinden will, aus dem Ausland unterstützt wird. Im Internet kursierten Spendenaufrufe mit deutschen Konten. Sogar Freiwillige für Standaktionen würden im Ausland rekrutiert. «Wohl noch nie zuvor wurde so intensiv Geld im Ausland für einen schweizerischen Abstimmungskampf gesammelt», befand die BaZ. Die Schweiz drohe zum politischen Versuchslabor internationaler Kreise zu werden…

…Im September 2017 beschlossen die Jungparteien von SVP, FDP und GLP, das Referendum gegen das Geldspielgesetz zu ergreifen. Sie warnten vor Internetzensur und digitaler Abschottung, priesen die Freiheit und den Wettbewerb. Aber sie vertraten auch knallharte Geschäftsinteressen. Ihre Kriegskasse: rund eine halbe Million Schweizer Franken. Das Geld kam von Firmen wie Pokerstars, Interwetten und BWin, die in Steueroasen domiziliert sind und ihr Geschäft mit Glücksspielen und Sportwetten im Internet machen. Das neue Geldspielgesetz bedroht ihre Profite. Die Behörden könnten ausländische Glücksspielwebsites künftig sperren…